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Umbau der Energie- versorgung. Umwelt- und volksverträglich. Bezahlbar und Wettbewerbsfähig. Dafür stehe ich. Ob EEG-Umlage, Strompreis, Tipps zum Energie sparen, Wärmeversorgung, neue und effiziente Technologien oder energiepolitische Entwicklungen: Energieblog Niedersachsen will darüber informieren.
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Hinzugefügt am 09.03.2014 - 06:49:27 von ansdreas
Kategorie: Energie & Umwelt RSS-Feed exportieren
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Azubis werden zu "Energyscouts"
Die Azubis staunen über die energieintensive Produktion von Glasflaschen Über 20 Auszubildende aus den Landkreisen Nienburg und Diepholz starteten am 6. Mai ihre Fortbildung zum „Energyscout“, einem neuen Qualifizierungsmodul der IHK Hannover.   In insgesamt fünf Workshops werden die Teilnehmer fit gemacht, um zukünftig betriebliche Energieeffizienzmaßnahmen umzusetzen. Die Auszubildenden lernen den Energieverbrauch ihrer Unternehmen zu  analysieren, Grundlagen von Energieerzeugung und -verbrauch, die Planung und Umsetzung von Effizienzmaßnahmen und deren Kommunikation, unter anderem mit Flyern, Plakaten, Aktionstagen und betrieblichem Vorschlagswesen. In einem Praxisprojekt sollen die Auszubildenden konkret den Verbrauch ihres Ausbildungsbetriebes senken oder künftige Effizienzmaßnahmen anstoßen. // Bereits 2014 wurden über 60 Azubis aus 16 Unternehmen aus dem Großraum Hannover zu Energyscouts weitergebildet. „Aufgrund des großen Erfolges liegt es nahe, dass wir auch eine eigene „Energyscoutrunde“ im Landkreis Nienburg anbieten“, so der Geschäftsstellenleiter der IHK in Nienburg, Andreas Raetsch, der das Projekt auch im letzten Jahr schon begleitete. „Die Praxisnähe und die bereits während des laufenden Projektes eingetretenen Einspareffekte für die Ausbildungsbetriebe zeigen welche teilweise unerkannten Energieeinsparpotenziale in vielen Betrieben gehoben werden können“ so Raetsch weiter. Die sechs teilnehmenden Unternehmen aus der Region waren mit ihren Azubis so von der Idee überzeugt, dass nun über 20 „Energyscout-Anwärter“, neben ihrer eigentlichen Berufsausbildung, das Thema Energieeffizienz als weitere Herausforderung angenommen haben. Auf sie warten zum Projektabschluss im Herbst 2015 ein IHK-Zertifikat und eine weitere Auszeichnung für die besten Projektarbeiten. Der Startschuss fiel am 6. Mai im Hauptsitz der Ardagh Group in Nienburg, einem energieintensiven Hersteller von Glasbehältern für die Getränke- und Lebensmittelindustrie. Denn das Thema Energieeffizienz spielt bei der Ardagh Group eine große Rolle. Im Auftaktworkshop wurden die Grundlagen für die Tätigkeit als Energyscout und das Verständnis für die wichtigsten betrieblichen Energieverbraucher, wie Beleuchtung, Druckluftanwendungen oder Informationstechnologien sowie Kenntnisse von energiesparenden Technologien vermittelt. Weiter wurden die verschiedenen Formen und Anwendungen von Energie dargestellt und verschiedene Energieeffizienztechnologien erörtert.   // Nach der Theorie folgt üblicherweise die Praxis. Während eines Betriebsrundgangs durch die Produktion der Ardagh Group konnten sich die aus den unterschiedlichsten Ausbildungsberufen stammenden Lehrlinge ein Bild von der Glasproduktion machen. // Der zweite Workshop soll sich mit der Analyse des betrieblichen Energieverbrauchs und dem Umgang mit Messgeräten, wie z. B. einer Wärmebildkamera, oder einem Leckagemessgerät für Druckluftanlagen befassen. Weitere Workshopthemen sind u.a. „Energiesparen am Büroarbeitsplatz“, z. B. bei Beleuchtung, EDV und Heizung. Außerdem werden die Azubis befähigt, ein eigenes Energieeinsparprojekt strukturiert durchzuführen. Die Workshops finden jeweils in einem anderen Unternehmen statt, so dass möglichst viele unterschiedliche Praxiserfahrungen gesammelt werden können.   An Themen mangelt es nicht, denn es gibt viele Möglichkeiten Energiekosten zu senken. Dazu zählen zum Beispiel die Optimierung der Beleuchtung durch neue LED-Technologie oder der Druckluftanlage. Aber auch durch die Änderung des Verhaltens bei Heizung und Klimatisierung oder die Erarbeitung eines Energiespar-Verhaltenskodexes kann der Energieverbrauch der Unternehmen signifikant gesenkt werden.   Das Qualifizierungsmodul „Energyscouts“ wird gefördert durch die Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz. Die Initiative ist ein Gemeinschaftsprojekt des Bundesumwelt- und Bundeswirtschaftsministeriums, der IHK- und HWK-Organisation. Die Initiative soll die Akzeptanz der Energiewende steigern, die Anforderungen der Energiewende an kleine und mittlere Unternehmen aus Industrie, Handel, Dienstleistung und Gewerbe kommunizieren und die Unternehmen bei der Identifizierung von Einsparpotenzialen beim Energieverbrauch und der Umsetzung von Effizienzmaßnahmen unterstützen. Ihre Fortführung in den nächsten Jahren ist gesichert und sogar im „Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz“ der Bundesregierung Ende letzten Jahres verkündet worden.   Mit dem neuen Qualifizierungsmodul für Auszubildende unterstützt die Industrie- und Handelskammer Hannover Unternehmen, betriebliche Energieeinsparpotenziale zu erschließen. Warum Auszubildende einsetzen? Die junge Generation interessiert sich oft besonders stark für den Umwelt- und Klimaschutz und das Energiesparen. Die Qualifizierungsmaßnahme erhöht zudem die Attraktivität der Unternehmen.   Informationen zum Energyscout-Projekt erhalten Sie in der IHK-Geschäftsstelle Nienburg, Marktstr. 1a, 31582 Nienburg (Weser). Andreas Raetsch Tel.: (05021) 6023-0 E-Mail: nienburg@hannover.ihk.de rae, mai 2015 // //
15.05.2015 - 14:07:00
https://www.energieblog-niedersachsen.de/2015/05/15/azubis-werden-zu-energyscout ...
 
Feierliche Verleihung des deutschen Solarpreises an die Energieblogger (incl. Vorstellungsvideo)
Foto: Daniel Schmitt , Solarpreis 2014 Am 25. Oktober 2014 konnten die Energieblogger den 21. Deutschen Solarpreis in der Kategorie Medien im von Eurosolar entgegen nehmen. Energieblog Niedersachsen war dabei. Nach den Grußworten von Umweltminister Johannes Remmel (NRW) und Peter Droege, Präsident von EUROSOLAR wurde die Veranstaltung durch die Stadt Witten und Lothar Schneider, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW eröffnet. Die Preisträger wurden von Laudator Ronald Feisel vorgestellt und interviewt. // Umweltminister Johannes Remmel begrüßt die Solarpreisgewinner. Foto: Daniel Schmitt Die Vortsellung der Projekte der Preisträger wurden mit Spannung erwartet. Über jeden Preisträger wurde ein einführendes Vorstellungsvideo gezeigt. Besonders gewürdigt wurden die Energieblogger für ihre Arbeit, die globale, virtuelle Vernetzung voranzutreiben, um viele Menschen durch ein verlässliches Informationsangebot einem gemeinsamen Ziel näherzubringen: Bis 2050 eine dezentrale Energiewende mit regenerativen Energien zu erleben, und zwar mit Bürgerbeteiligung. // Cornelia Daniel-Gruber und Kilian Rüfer nehmen den Solarpreis entgegen. Foto: Daniel Schmitt Dabei ist die seit Ihrer Gründung auf bereits 54 Vollzeit-, Hobby- und Unternehmens-Blogger angewachsene Bloggergemeinschaft so heterogen, wie die vielen Themen bei der Energiewende selbst. Die Meisten von ihnen üben einen Beruf in der Energiebranche aus und durch die unterschiedlichen Themenschwerpunkte der einzelnen Autoren bieten Sie ein geordnetes Sammelsurium an geballter Kompetenz zu allen Themen der Energiewende. // // Das Vorstellungsvideo der Energieblogger Quelle: Eurosolar Die Energieblogger bringen Licht ins Dunkel Eurosolar in seiner Würdigung: „Wer sich heutzutage über das Thema Erneuerbare Energien informieren will, dem bietet das Internet eine unüberschaubare Menge verschiedenster Artikel, Foren und Portale. Oftmals trifft man dabei auf Fehlberichte oder PR-Verzerrungen, die es dem interessierten Leser schwierig machen, den Quellen zu vertrauen.“ Genau das macht die Energieblogger aus: „Um Transparenz zu garantieren und Diskussionen zu ermöglichen, werden Artikel stets mit Hinweisen zu den entsprechenden Quellen veröffentlicht und mit den bekanntesten sozialen Netzwerken verbunden. Dies ermöglicht es den Lesern, Einträge der Energieblogger zu kommentieren, nachzufragen und an einem Dialog oder einer Diskussion teilzunehmen. Vor allem zu Zeiten politischer Entscheidungsprozesse ist die Plattform der Energieblogger eine wichtige Adresse für Fachkundige und Interessierte“, so Eurosolar weiter. Die Energieblogger, Raetsch zweiter von Links // Der begehrte Solarpreis 2014 // Alle Preisträger in der Übersicht // Fotos: Daniel Schmitt, Bilder zum vergößern klicken. Die weiteren Gewinner des Solarpreises waren: Gemeinde Feldheim, Brandenburg Galaxy Energy GmbH, Baden-Würtemberg HEG Heidelberger Energiegenossenschaft eG, Baden-Würtemberg Sonneninitiative e.V., Hessen Den Sonderpreis für persönliches Engagement erhielt Jürgen Döschner für seinen kritischen und progressiven Journalismus im Energiesektor. Herzlichen Glückwunsch auch von mir! Das waren alles tolle Projekte. Weitere Informationen, die Würdigungen sowie die Vorstellungsvideos der Projekte stehenauf den Internetseiten von Eurosolar zum Download bereit. Deutscher Solarpreis 2014 auf www.eurosolar.de rae, okt 2014 Quelle: Eurosolar // //
27.10.2014 - 06:00:00
https://www.energieblog-niedersachsen.de/2014/10/27/feierliche-verleihung-des-de ...
 
Wärmemonitor Deutschland: Heizenergieverbrauch sinkt, Kosten steigen
Der „Wärmemonitor Deutschland“ 2013 zeigt: Energiebedarf sinkt erheblich – Einsparziele werden derzeit nicht erreicht – Höhere Einsparpotenziale im Westen Deutschlands Der Heizenergiebedarf – das heißt der der um witterungsbedingte und klimatische Einflüsse bereinigte Heizenergieverbrauch – von Mehrfamilienhäusern ist deutschlandweit in den Jahren 2003 bis 2013 pro Quadratmeter Wohnfläche um knapp 16 Prozent gesunken. Das belegt die vom DIW Berlin und dem Energiedienstleister ista vorgestellte Studie. // Da allerdings die Gesamtwohnfläche größer geworden ist, ging der Gesamtenergieverbrauch im gleichen Zeitraum nur um 9,7 Prozent zurück. Gleichzeitig ist die Heizkostenbelastung der Haushalte gestiegen, das zeigt der vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in Zusammenarbeit mit dem Energiedienstleister ista Deutschland entwickelte „Wärmemonitor Deutschland 2013“.    „Die Öl- und Gaspreise steigen schneller, als der Energiebedarf sinkt. Damit die Kostenbelastung für Haushalte stabil bleibt, ist es zwingend notwendig, den Fokus auf die Energieeffizienz von Gebäuden zu legen“, sagt DIW-Experte Claus Michelsen. Rund ein Fünftel des deutschen Endenergieverbrauchs wird für die Beheizung privater Wohnungen verwendet. Die Energieeffizienz von Wohnimmobilien spielt deshalb eine zentrale Rolle für das Erreichen der energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung. Der Primärenergiebedarf von Gebäuden soll bis zum Jahr 2050 um 80 Prozent gegenüber dem Jahr 2008 gesenkt werden. Ein Schlüssel zum langfristigen Erfolg ist dabei die energetische Sanierungsrate, die auf rund zwei Prozent gesteigert werden soll. „Die in den letzten zehn Jahren durch energetische Sanierungsmaßnahmen im Gebäudebestand erzielten Einsparerfolge wurden durch die gestiegenen Energiepreise überkompensiert“, sagt Walter Schmidt, CEO von ista International. „Umso wichtiger ist es daher, zusätzliche Einspareffekte zu erzielen." Regionale Unterschiede zwischen alten und neuen Bundesländern Der „Wärmemonitor Deutschland“ berichtet jährlich und regional differenziert über die Entwicklung des Energiebedarfs in Mehrfamilienhäusern – der Fortschritt der Energiewende kann so unmittelbar nachvollzogen werden. Die ersten Ergebnisse liegen nun für die Jahre 2003 bis 2013 vor. Sie zeigen einen anhaltenden Abwärtstrend des flächenspezifischen Heizenergiebedarfs um insgesamt 15,5 Prozent von jährlich circa 155 auf 131 Kilowattstunden in den Jahren 2003 bis 2013. Mit 17,3 Prozent wurden in den alten Bundesländern besonders große Einsparungen erzielt. In den neuen Ländern wurden dagegen nur 9,8 Prozent Heizenergie eingespart – dies liegt vor allem an den umfangreichen Sanierungsaktivitäten der Nachwendezeit. Anstieg der Wohnfläche Die Wohnfläche stieg in demselben Zeitraum um gut sieben Prozent, wodurch sich die Einsparung des gesamtdeutschen Energiebedarfs in Mehrfamilienhäusern auf 9,7 Prozent reduziert. Seit 2008 halten sich Energieeinsparung und Flächenausweitung in etwa die Waage, sodass der Energieverbrauch nicht weiter zurückging. Wegen der gestiegenen Preise haben die privaten Haushalte trotz der Einsparungen jedoch erheblich höhere Heizkosten zu tragen. Kostentreibend wirkten vor allem die Heizölpreise, die sich zwischen 2005 und 2013 fast verdoppelt haben. Überdurchschnittlich hoch sind die Heizkosten vor allem in Teilen Ostdeutschlands und in einigen ländlichen Regionen, in denen Heizöl eine hohe Bedeutung hat.    Über den Wärmemonitor Deutschland Der Wärmemonitor Deutschland basiert auf über drei Millionen anonymisierten Daten aus Heizkostenabrechnungen und Energieausweisen. In einem mehrstufigen Verfahren wird der tatsächlich gemessene Heizenergieverbrauch um regionale witterungsbedingte und klimatische Einflüsse korrigiert. Dies gewährleistet eine bundesweite und zeitliche Vergleichbarkeit. Die ermittelten Werte können so als Energiebedarf – das heißt als technisch notwendiger Energieeinsatz für die Beheizung von Gebäuden – interpretiert werden. Die Ergebnisse werden anhand von Eckwerten der amtlichen Statistik über die regionale Zusammensetzung des Wohnungsbestands gewichtet. Ziel des Monitors ist die Schaffung von mehr Transparenz über den Verbrauch und die Kosten von Heizenergie. Aus der Analyse der Daten lassen sich konkrete Handlungsempfehlungen ableiten, damit Energiesparmaßnahmen künftig zielgenau definiert, kalkuliert und umgesetzt werden. rae, okt 2014 Quelle: DIW // //
24.10.2014 - 10:39:00
https://www.energieblog-niedersachsen.de/2014/10/24/w%C3%A4rmemonitor-deutschlan ...
 
Netznutzungsentgelte für Privatverbraucher steigen um mehr als das doppelte!
Während die EEG-Umlage, die Umlage für abschaltbare Lasten und die Offshore-Haftsumlage minimal gesunken sind, steigt die §19-Umlage, mit der Netzentgeltreduzierungen nach §19 Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) ausgeglichen werden für Privatverbraucher ab 2015 von 0,092 auf 0,237 ct/kWh. Ein Privathaushalt zahlt somit 0,145 ct/kWh mehr, während Großabnehmer ab 100.000 kWh pro Jahr und Industrieunternehmen kräftig entlastet werden. // Nach der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) vom 25. Juli 2005,  können Letztverbraucher ein individuelles Netzentgelt gemäß § 19 Abs StromNEV beantragen. Die Betreiber von Übertragungsnetzen sind verpflichtet, entgangene Erlöse, die aus individuellen Netzentgelten resultieren, nachgelagerten Betreibern von Elektrizitätsverteilernetzen zu erstatten. Die Übertragungsnetzbetreiber haben diese Zahlungen sowie eigene entgangene Erlöse untereinander auszugleichen. Die entgangenen Erlöse werden als Aufschlag auf die Netzentgelte (§ 19 StromNEV-Umlage) anteilig auf alle Letztverbraucher (LV) umgelegt. Die Umlagen je Letztverbrauchergruppe im einzelnen: Im Vergleich dazu die Umlagen 2014: Letztverbrauchergruppe A: Letztverbraucher zahlen für die jeweils ersten 100.000 kWh je Abnahmestelle den Umlagesatz für die Letztverbrauchergruppe A Letztverbrauchergruppe A+: Letztverbraucher, deren Abnahmemenge 100.000 kWh je Abnahmestelle übersteigt, zahlen für über 100.000 kWh hinausgehende Strommengen bis zu 1.000.000 kWh den Umlagesatz für die Letztverbrauchergruppe A+ Letztverbrauchergruppe A++: Letztverbraucher, die dem produzierenden Gewerbe, dem schienengebundenen Verkehr oder der Eisenbahninfrastruktur zuzuordnen sind, deren Stromkosten im vorangegangenen Kalenderjahr vier Prozent des Umsatzes überstiegen haben und deren Abnahmemenge 100.000 kWh je Abnahmestelle übersteigt, zahlen für über 100.000 kWh hinausgehende Strommengen bis zu 1.000.000 kWh den Umlagesatz für die Letztverbrauchergruppe A++ Letztverbrauchergruppe B‘: Letztverbraucher, deren Jahresverbrauch an einer Abnahmestelle 1.000.000 kWh übersteigt, zahlen zusätzlich für über 1.000.000 kWh hinausgehende Strombezüge eine maximale § 19 StromNEV-Umlage von 0,05 ct/kWh Letztverbrauchergruppe C‘: Letztverbraucher, die dem produzierenden Gewerbe, dem schienengebundenen Verkehr oder der Eisenbahninfrastruktur zuzuordnen sind und deren Stromkosten im vorangegangenen Kalenderjahr vier Prozent des Umsatzes überstiegen haben, zahlen für über 1.000.000 kWh hinausgehende Strombezüge maximal 0,025 ct/kWh.   Stromveränderung durch Umlagen von 2014 zu 2015 bislang bei 0,2 ct/kWh Die Senkungen bei EEG-Umlage, Abschaltumlage und Offshorehaftungsumlage werden teilweise wieder durch die steigengen Netzentgelte für Kleinverbraucher aufgehoben. Insgesamt sinkt der Strompreis über Umlagen um nun 0,229 ct/kWh. Bei einem Verbrauch von 3.500 kWh im Jahr sind das lediglich 8 Euro!   Die letzte Umlage, deren Höhe noch bekannt gegeben wird ist die KWK-Umlage. Wird bleiben gespannt. Insgesamt kostet mich das Schreiben dieses Artikels bald mehr, als ich nächstes Jahr Stromkosten sparen kann.......   rae, okt 2014 // //
24.10.2014 - 07:41:00
https://www.energieblog-niedersachsen.de/2014/10/24/netznutzungsentgelte-f%C3%BC ...
 
Agora stellt Konzept eines neuen EEG für die nächste Phase der Energiewende zur Diskussion
Eigenständige Vermarktung von Ökostrom plus Kapazitätszahlungen sollen Ausbau der Erneuerbaren Energien und deren Systemdienlichkeit gewährleisten. Einen Vorschlag für eine grundlegende Neugestaltung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) hat Agora Energiewende zur Diskussion gestellt. Dieser sieht vor, dass Erneuerbare-Energien-Anlagen künftig nicht mehr je produzierte Kilowattstunde Strom, sondern für die installierte betriebsbereite Kapazität vergütet werden. // Denn die bisherige Art der Förderung führt bislang dazu, dass Wind- und Solaranlagen nicht so gebaut und betrieben werden, dass sie optimal mit dem Stromsystem harmonieren. Dem Vorschlag zufolge sollen sich die Vergütungen stattdessen vor allem am Wert der Anlagen für das Stromsystem bemessen. Sie sollen sich daher aus zwei Quellen speisen: Zum einen aus den durch den Stromverkauf erzielten Erlösen. Zum anderen soll die Leistungsbereitschaft der Anlagen – die so genannte Kapazität – vergütet werden. Dazu sollen fixe jährliche Zahlungen eingeführt werden. Das System ist dabei so aufgebaut, dass sowohl Über- als auch Unterförderungen verhindert werden. „Nach der EEG-Novelle 2014 ist vor der EEG-Novelle 2016. Das nächste EEG wird für Anlagen gelten, die weit über 2030 hinaus unser Stromsystem prägen. In diesem Zeitraum werden die Erneuerbaren Energien ihren Anteil am Strom-Mix auf 50 Prozent steigern und zur dominanten Stromerzeugungsform werden. Systemdienliche Auslegung und Betrieb der Erneuerbaren-Energien-Anlagen werden daher zentral, weil sonst die Gesamtsystemkosten steigen“, sagt Dr. Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende. Die Umstellung von dem bisherigen Vergütungssystem für Ökostrom mit der gleitenden Marktprämie – ein variabler Zuschuss je Kilowattstunde – wird der Studie zufolge nötig, um die nächste Phase beim Ausbau der Erneuerbaren Energien zu bewältigen. Die vorgeschlagene Kombination aus Kapazitätszahlungen und Einnahmen aus dem Stromverkauf soll dem Anlagenbetreiber eine ähnliche Investitionssicherheit wie das aktuelle EEG bieten, gleichzeitig aber die Anlagenbetreiber aber auch dazu anspornen, ihre Kraftwerke bestmöglich in das Stromsystem zu integrieren. Die neue Vergütungsregel soll zunächst nur für große Anlagen gelten. Für kleinere Kraftwerke – insbesondere Bürgerenergieprojekte –empfehlen die Autoren der Studie Sonderregeln, um auch in diesem Segment weiterhin einen kontinuierlichen Zubau zu ermöglichen. Die unter dem Titel „Erneuerbare-Energien-Gesetz 3.0 – Konzept einer strukturellen EEG-Reform auf dem Weg zu einem neuen Strommarktdesign“ erschienene Studie wurde vom Öko-Institut im Auftrag von Agora Energiewende erarbeitet. „Wir brauchen einen langfristig stabilen Investitionsrahmen für den notwendigen Erneuerbare-Energien-Ausbau. Die Diskussion darüber muss jetzt beginnen und darf sich nicht allein auf die Frage des Designs von Ausschreibungen beschränken“, sagt Graichen. „In diesem Sinne möchten wir unsere Studie als Diskussionsvorschlag zur Rolle der Erneuerbaren Energien in einem künftigen Marktdesign verstanden wissen.“ Energieblog Niedersachsen wird in Kürze eine Auswertung des Papiers veröffentlichen. Download Studie der Agora Energiewende: „Erneuerbare-Energien-Gesetz 3.0 – Konzept einer strukturellen EEG-Reform auf dem Weg zu einem neuen Strommarktdesign“ (Langfassung) Studie der Agora Energiewende: „Erneuerbare-Energien-Gesetz 3.0 – Konzept einer strukturellen EEG-Reform auf dem Weg zu einem neuen Strommarktdesign“ (Kurzfassung) rae, okt 2014 // //
23.10.2014 - 15:07:00
https://www.energieblog-niedersachsen.de/2014/10/23/agora-stellt-konzept-eines-n ...
 
Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen sinkt schwächer als erwartet
Die Vergütungssätze für Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) sinken im Zeitraum vom 1. Oktober 2014 bis zum 1. Dezember 2014 jeweils zum Monatsersten nur noch um 0,25 Prozent. Grund: Der Zubau neuer PV-Anlagen liegt erstmals unterhalb des gesetzlichen Korridors.   Die Zubauzahlen der vergangenen zwölf Monate liegen mit etwa 2.397 Megawatt (MW) knapp unterhalb des im Rahmen der EEG-Reform gesetzlich festgelegten Zubaukorridors von 2.400 MW bis 2.600 MW, so die Bundesnetzagentur. // Im letzten Berechnungszeitraum hatte der Zubau mit ca. 3.000 MW noch innerhalb des Zubaukorridors des alten Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) von 2012 (2.500 bis 3.500 MW) gelegen.   Die Einspeisevergütung für Strom aus PV-Anlagen nach dem EEG wird monatlich angepasst. Hierbei ist eine konstante Absenkung der Vergütungssätze um jeweils ein halbes Prozent vorgesehen. Die Einspeisevergütung wird zusätzlich abgesenkt, wenn sich der Zubau oberhalb des im EEG festgelegten Korridors von 2.400 MW bis 2.600 MW pro Jahr bewegt. Die Absenkung erfolgt dabei stufenweise je nach Höhe der Überschreitung. Eine Unterschreitung des Zubaukorridors führt dagegen dazu, dass die Vergütung weniger stark sinkt, gleich bleibt oder sogar ansteigt.   Die Bundesnetzagentur ist für die Registrierung der nach dem EEG geförderten PV-Anlagen zuständig. Darüber hinaus ermittelt sie die neuen Einspeisevergütungen und veröffentlicht diese im Bundesanzeiger und auf ihren Internetseiten. Für die Berechnung der Degression bilden die vergangenen zwölf Monate die Datengrundlage. Im Rahmen der aktuellen Absenkung der Vergütungssätze sind dies die Zubauzahlen der Monate September 2013 bis August 2014.   Für die Bestimmung des Gesamtausbaus der nach EEG geförderten PV-Anlagen wurden die Zahlen des PV-Meldeportals um die Daten für das bislang unvollständig erfasste Jahr 2009 durch Schätzungen der Bundesnetzagentur auf Grundlage der Daten der Übertragungsnetzbetreiber um 644 MW ergänzt. Der gesetzlich festgelegte Deckel von 52 GW Gesamtausbau soll so aufgrund einer gefestigteren Datengrundlage bestimmt werden.   Neben dem PV-Meldeportal führt die Bundesnetzagentur seit dem 1. August 2014 auch ein Anlagenregister, um den Zubau der erneuerbaren Energien zu erfassen. Hier werden mit Ausnahme der PV-Anlagen sämtliche Erneuerbare-Energien-Anlagen, die seit dem 1. August 2014 in Betrieb gegangen sind, erfasst. Erstmals hat die Bundesnetzagentur nun Zahlen aus dem Anlagenregister auf ihren Internetseiten veröffentlicht.   Weitere Informationen und Download   Internetseiten der Bundesnetzagentur Informationen zum PV-Meldeportal der Bundesnetzagentur   Informationen zum Anlagenregister der Bundesnetzagentur   rae, okt 2014 // //
23.10.2014 - 14:46:00
https://www.energieblog-niedersachsen.de/2014/10/23/einspeiseverg%C3%BCtung-f%C3 ...
 
Fast 9 Prozent des deutschen Stroms stammt aus Industriebetrieben
Im Jahr 2013 haben die Betriebe des Bergbaus und des Verarbeitenden Gewerbes 45 Terawattstunden (TWh) Strom erzeugt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, entspricht dies einem Anteil von knapp 9 Prozent der von der amtlichen Statistik erfassten Bruttostromerzeugung in Deutschland. // Die Industriekraftwerke dienen in erster Linie der Eigenversorgung, jedoch wird vielfach Elektrizität an andere Betriebe und an das öffentliche Netz abgegeben. Berücksichtigt werden hierbei nur Stromerzeugungsanlagen mit einer elektrischen Engpassleistung (brutto) von mindestens einem Megawatt. 35 Prozent der von der Industrie erzeugten Strommenge stammen aus Betrieben der Chemischen Industrie, 16 Prozent aus der Metallerzeugung und -bearbeitung sowie 15 Prozent aus dem Bereich Kokerei und Mineralölverarbeitung. // // Quelle: DESTATIS Der Anteil des Industriestroms an der gesamten Bruttostromerzeugung ist – mit Ausnahme der Jahre 2010 und 2011 – seit 2005 nahezu konstant. Jedoch hat sich die Zusammensetzung der eingesetzten Energieträger geändert: Wurden in der Industrie 2005 noch 28 Prozent der Energie durch Stein- und Braunkohle gewonnen, lag der Anteil 2013 bei nur noch 11 Prozent. Demgegenüber stieg der Anteil von Erdgas von 33 Prozent im Jahr 2005 auf nunmehr 47 Prozent. Erdgas ist somit der wichtigste Energieträger in der Industrie. Weitere Informationen und Download Studie: Stromerzeugungsanlagen des produzierenden Gewerbes BDEW-Strompreisanalyse Juni 2014 - Haushalte und Industrie rae, okt 2014 // //
23.10.2014 - 14:23:00
https://www.energieblog-niedersachsen.de/2014/10/23/fast-9-prozent-des-deutschen ...
 
Jetzt Mitmachen! Energiewende-Barcamp Baden-Württemberg
Sei dabei, wenn am 13.11.2014 das  erste Energiewende-Barcamp Baden-Württemberg stattfindet. Bei der Diskussion um die Energiewende darf deine Stimme nicht fehlen. Um 18:00 geht es im Hörsaal 7.22 der Universität Stuttgart in Vaihingen los. // Barcamp? Was ist das denn? Barcamps sind offene Tagung mit offenen Workshops, deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmern zu Beginn der Tagung selbst entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet werden. Barcamps dienen dem inhaltlichen Austausch und der Diskussion, können teilweise aber auch bereits am Ende der Veranstaltung konkrete Ergebnisse vorweisen  Quelle: Wikipedia... Alle Teilnehmer erhalten am Ende der Veranstaltung ein Teilnahme-Zertifikat. Wir freuen uns auf dich! Zum ersten Mal findet in Stuttgart ein Barcamp zum Thema Energiewende statt. Gemeinsam mit den Energiebloggern, Energieexperten aus dem Umweltministerium und aus der Wirtschaft wollen wir einen offenen Dialog über die wichtigsten Themen der Energiewende führen. Worüber genau, bestimmt Ihr selbst. Es beginnt mit drei kurzen Impulsvorträgen und dann geht‘s los mit den Diskussionen. Alle Teilnehmer sind gefragt und jeder Beitrag ist wichtig. Die Energiewende ist eines der großen Generationenprojekte unserer Zeit. Nur gemeinsam und im Austausch schaffen wir es, diese Aufgabe zu stemmen. Veranstaltungsort Campus der Universität Vaihingen, Hörsaal 7.22 Pfaffenwaldring 7, 70569 Stuttgart Eine Anfahrtsbeschreibung gibt´s hier. Übrigens: Die Energieblogger haben bereits sehr erfolgreich Barcamps durchgeführt: http://bc.energieblogger.net/ Also mitmachen! rae, okt 2014
22.10.2014 - 18:26:00
https://www.energieblog-niedersachsen.de/2014/10/22/jetzt-mitmachen-energiewende ...
 
 
 
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